Glasfaserausbau an weiteren Stellen im Gemeindegebiet

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Glasfaserausbau an weiteren Stellen im Gemeindegebiet

Breitbandoptimierung wird zielgerichtet fortgesetzt

Der Glasfaserausbau in der Gemeinde geht weiter. Aktuell steht für sieben bisher unterversorgte Gebäude in Nocke und Borstel der Ausbau für eine Bandbreite von zunächst 60 MBit/s und später sogar bis zu 400 MBit/s an. Die Leitung wird dafür derzeit entlang der Kreisstraße 14 verlegt. Insgesamt sind hierfür knapp 7 km Tiefbau vorgesehen.

Breitbandausbau in Nocke (GAK 2017)Marco Bungalski (links) mit Bürgermeister Alexander von Seggern an der Ausbaustrecke an der Kreisstraße 14 in Nocke© Gemeinde Dörverden

Auch im Ausbaubereich „Westen-Süd-West“ (Voßberg und Voßfelde) können sich diverse Haushalte künftig auf deutlich verbesserte digitale Möglichkeiten freuen. Ausgehend von einem Verteiler in der Ratsstraße in Hülsen werden dort die erforderlichen Erdbauarbeiten durchgeführt. Anschließen wird sich dann noch der Ausbau für die Bereiche Donnerhorst und Horst mit Einzellagen in Hülsen. Insgesamt werden 11 km Glasfaser verlegt, so dass am Ende 54 Gebäude mit weit mehr als den bisher weniger als 16 MBit/s versorgt werden können.

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie unterstreichen nochmal eindrücklich die Notwendigkeit, auch in Einzellagen über eine gute Breitbandversorgung zu verfügen“, freut sich Bürgermeister Alexander von Seggern über den Fortgang des Ausbaus. Digitalisierung ist ein Stichwort, welches auch in diesen außergewöhnlichen Wochen allgegenwärtig ist.

Ermöglicht wurden die Maßnahmen durch die Inanspruchnahme von Fördermitteln von Bund und Land. Zudem stellt die Gemeinde eigene Haushaltsmittel zur öffentlichen Kofinanzierung zur Verfügung. Der gemeindliche Förderantrag wurde bereits im Jahr 2017 gestellt. Der Bewilligungsbescheid nach der Richtlinie zur Breitbandförderung im ländlichen Raum wurde im letzten Jahr erteilt. Nach dem das Vergabeverfahren und die anschließende Feinplanung abgeschlossen wurden, wurde nun mit den Bauarbeiten begonnen.

Der Ausbau vor Ort erfolgt durch das Telekommunikationsunternehmen T-M-Net.de - Marco Bungalski GmbH, Verden. Firmenchef Marco Bungalski kann sogar von einem zusätzlichen Effekt durch den aktuellen Ausbau berichten: „Wir legen immer genügend Leerrohrkapazität mit, um nicht nur die Ausbaugebiete selbst, sondern auch sämtliche Haushalte entlang der Trasse versorgen zu können“. Damit eröffnet sich unter anderem auch für Haushalte in der Ratsstraße in Hülsen und in der Jahnstraße in Westen ein auf dieser Eigeninitiative der Fa. Bungalski beruhender Fortschritt. Angeboten werden kann auch diesen Haushalten ein DSL-Paket inkl. Telefonschluss mit Allnet-Flatrate.

Auch für die noch zum Ausbau anstehenden Bereiche Drübber sowie Lohof und Sympherallee ist der Start in die Breitbandverfügbarkeit übrigens absehbar. Die Feinplanungen stehen hier kurz vor dem Abschluss. Die Zielrichtung der Gemeinde, bestenfalls in jedem Einzelfall eine Förderung zu erhalten und damit künftig über eine angemessene Breitband Infrastruktur zu verfügen, die wesentlicher Bestandteil der Wohn- und Standortqualität ist, wird damit erfolgreich weiterverfolgt. „Leider dauern die Verfahren an sich sehr lange, so dass man bei den Betroffenen kaum noch auf Verständnis stößt“, weiß von Seggern und setzt trotzdem in diesem Punkt auf das bekannte Sprichwort: „Was lange währt, wird endlich gut“. Mit der Bauausführung soll jedenfalls so schnell wie möglich begonnen werden.

Zum Hintergrund der Förderanträge

Die Zuwendungen des Landes Niedersachsen zur Förderung der Breitbandversorgung werden nach den vom Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz beschlossenen Fördergrundsätze der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK-Förderung) und der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume (RL Breitbandförderung – ländlicher Raum) gewährt.

 

Öffentliche Förderung durch Bund und Land (GAK 2017) © Gemeinde Dörverden

Meldung vom 14.08.2020