Neue Pflasterung vor der Friedhofskapelle in Hülsen

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Neue Pflasterung vor der Friedhofskapelle in Hülsen

Stufenloser Zugang war langer Wunsch aus der Bevölkerung

Der Eingangsbereich zur gemeindlichen Friedhofskapelle in Hülsen wurde in diesen Tagen vollständig umgestaltet. Besonders für Menschen mit Behinderung und Ältere, die zum Beispiel auf einen Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen sind, war die 15 cm hohe Stufe in der Vergangenheit immer auch eine mehr als lästige Barriere. Dies zu ändern, war auch seit längerer Zeit ein mehrfach vorgetragener Wunsch aus der Bevölkerung.

Das Team des Baubetriebshofes hat den vorhandenen Tritt nun abgebrochen und eine Rampe aus gerumpelten Antikpflastersteinen mit geringer Steigung hergestellt. Die Gesamtkosten in Höhe von rd. 3.000 € halten sich für diese Maßnahme dabei in Grenzen. Der seichte Anstieg macht gleichzeitig einen Handlauf entbehrlich. Dieser hätte wiederum die offen gestaltete Freifläche vor der Kapelle eingeschränkt.

Eingangsbereich zur Hülsener Friedhofskapelle © Gemeinde Dörverden

„Die Herstellung der physischen Barrierefreiheit ist immer auch ein unerlässlicher Schritt zur Inklusion“, erläutert Bürgermeister Alexander von Seggern. Barrierefreiheit geht aber weit darüber hinaus. Er räumt in diesem Zusammenhang ein, dass die Gemeinde in diesem Punkt noch nicht am angestrebten Ziel angelangt sei.

„Es freut mich sehr, dass mit der Umsetzung dieser baulichen Maßnahme eine gelungene Aufwertung des Eingangsbereiches der Kapelle einhergegangen ist“, ergänzt die Hülsener Ortsvorsteherin Karin Gottschalk, „auch wenn der Anlass, zu dem Menschen hier zusammenzukommen, oftmals leider ein sehr trauriger ist.“

Beisetzungen auf den gemeindlichen Friedhöfen und Trauerfeiern in den Friedhofskapellen sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nur unter Beachtung des Hygienekonzeptes möglich.

Meldung vom 10.09.2020