Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen

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Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen

Ergebnisse der ersten Auswertung - Online-Beteiligung bis 13.06.2021 möglich

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) hat am 28.09.2020, den Zwischenbericht Teilgebiete veröffentlicht. Er enthält die Ergebnisse der ersten Auswertung von bereits existierenden geologischen Daten über den Untergrund Deutschlands.

Das Ergebnis sind zum einen die Gebiete, die für die Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen ungeeignet sind, als auch die Gebiete, die eine günstige geologische Gesamtsituation dafür erwarten lassen. Auch Flächen des Dörverdener Gemeindegebiets befinden sich in ausgewiesenen Teilgebieten.

Der Ablauf des Standortauswahlverfahrens ist im Standortauswahlgesetz festgelegt. Die Endlagersuche hat das Ziel den Standort in Deutschland für die Tiefenlagerung der hochradioaktiven Abfälle zu finden, der für eine Million Jahre die bestmögliche Sicherheit bietet. Die Suche erfolgt in einem wissenschaftsbasierten, transparenten, sich selbst hinterfragenden und lernenden Verfahren in drei Phasen. Der Zwischenbericht Teilgebiete ist die Grundlage für die erste Phase der formalen Öffentlichkeitsbeteiligung zu einem Zeitpunkt, zu dem noch keine Fakten geschaffen sind.

Im Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) werden alle behördlichen Aufgaben gebündelt, die mit dem Ausstieg aus der Kernenergie zu tun haben. Die Informationsplattform zur Endlagersuche finden Sie hier:

www.endlagersuche-infoplattform.de

Noch bis zum 13.06.2021 besteht die Möglichkeit, den Zwischenbericht Teilgebiete unabhängig von der Teilnahme an Konferenzen zu kommentieren. Auf der Online-Konsultationsplattform können Kommentare eingegeben und Dokumente hochgeladen werden:

www.onlinebeteiligung-endlagersuche.de

Meldung vom 29.09.2020Letzte Aktualisierung: 03.03.2021